Nachhaltiges Investieren

Die Pensionskasse investiert das Vermögen der Versicherten, Rentnerinnen und Rentner verantwortungsbewusst und in deren wirtschaftlichen Interesse. Für die Pensionskasse sind nachhaltige Anlagen die ideale Möglichkeit, die Langfristigkeit der Vorsorge mit langfristiger Wertgenerierung zu verbinden und Risiken zu optimieren.

Umwelt-Kriterien (E)

Berücksichtigung von Klimarisiken, Überwachung des CO₂-Fussabdrucks sowie Anwendung hoher Energiestandards bei Immobilien (z. B. Minergie).

Sozial-Kriterien (S)

Berücksichtigung von Arbeitsstandards, Lieferkettenpraktiken und der fairen Behandlung aller Anspruchsgruppen in den Unternehmen, in die investiert wird.

Governance-Kriterien (G)

Aktive Wahrnehmung von Aktionärsrechten, Ausübung von Stimmrechten sowie Beurteilung kontroverser Branchen und Unternehmen.

Wie Nachhaltigkeit die Anlageentscheide prägt

Die Pensionskasse berücksichtigt Nachhaltigkeitskriterien systematisch im Anlageprozess. Dazu werden Ausschlusskriterien (Negative Screening), ESG-Bewertungen potenzieller Anlagen sowie die aktive Wahrnehmung von Aktionärsrechten eingesetzt.

Ausschlusskriterien

  • In Anlehnung an SVVK-ASIR: Unternehmen, die geächtete Waffen herstellen (z.B. Streubomben, Streumunition oder Antipersonenminen)
  • Unternehmen, die Waffen, Munition oder Kriegstechnik (>5% Umsatz) herstellen
  • Unternehmen mit ESG-kritischen Geschäftsmodellen: Hersteller von Pornografie oder ausbeuterische Kinderarbeit
  • Förderung von Kohle (> 5% Umsatz; exkl. Metallproduktion) und Kohlereserven (exkl. Metallproduktion)

Aktive Eigentümerschaft

Bei indirekten Anlagen (kollektive Anlagefonds) nimmt die Swisscanto Fondsleitung AG die Stimmrechte wahr. Als Grundlagen für die Stimmrechtsausübung dienen neben den eigenen Prinzipien der Fondsleitung schweizerische und internationale Corporate-Governance- und Nachhaltigkeitsstandards sowie die Grundsätze der Vereinten Nationen für verantwortungsbewusstes Investieren (UN PRI). Die Abstimmungsrichtlinien wurden mit einem unabhängigen und renommierten Aktionärsberater erarbeitet und werden regelmässig aktualisiert. Des Weiteren fordert Swisscanto Invest managed by Zürcher Kantonalbank (Mitglied von Climate Action 100+) Unternehmen aktiv auf, ehrgeizige CO2-Reduktionsziele zu formulieren und diese konsequent umzusetzen.

Direkte Immobilien Schweiz - Ambitionierte Reduktionsziele

Im Jahr 2009 verpflichtete sich die Zürcher Kantonalbank zur Einhaltung der Principles for Responsible Investment für ihr ganzes Anlagegeschäft. Nachhaltigkeit ist ein wesentliches Handlungskriterium für das Asset Management der Zürcher Kantonalbank bei der Betreuung des Immobilienportfolios der Pensionskasse. Nebst ökonomischen wird ökologischen und sozialen Aspekten über die ganze Wertschöpfungskette ein hoher Stellenwert beigemessen. Die konsequente Entwicklung in Richtung erneuerbare und CO₂-effizientere Energie wird auch zukünftig fortgesetzt. Für das Immobilienportfolio wird ein Netto-Null-Ziel bis 2040 der Scope-1-Emissionen aus dem Betrieb verfolgt, das sich am Pariser Klimaübereinkommen orientiert. Der spezifische CO₂-Absenkpfad fungiert dabei als zentrales Steuerungsinstrument.

Emissions-Intensität in kg CO₂e pro m² Energiebezugsfläche

0481216202020202520302035
Download CO₂-Absenkungspfad für Immobilien

Entwicklung Immobilienportfolio

Im Jahr 2008 unterzeichnete die Pensionskasse die «Prinzipien für verantwortliches Investieren» der Vereinten Nationen («UN Principles for Responsible investment» - UNPRI). Diese verpflichten die Unterzeichner, Umwelt-, Sozial- sowie Governanceaspekte (ESG) in der Anlagepolitik zu integrieren und zu fördern. Die Nachhaltigkeitskriterien der di­rekten Immobilienanlagen Schweiz richten sich nach der AMAS Selbstregulierung zu Transparenz und Offenlegung bei Kollektiv­vermögen mit Nachhaltigkeitsbezug aus. Die bei den direkten Immobilienanlagen berücksichtigten Nachhaltig­keitsansätze beinhalten eine ES-Integration im Anlageprozess so­wie ambitionierte Ziele bei den Treibhausgasemissionen (Scope 1) über das ganze Portfolio. Bestehende Liegenschaften werden schrittweise saniert, um die Energieeffizienz zu verbessern und die CO₂-Emissionen zu reduzieren. Die konsequente Entwicklung in Richtung erneuerbare und CO₂-effizientere Energie wird auch zukünftig fortgesetzt. Erwerb von Liegenschaften: Bestehende Liegenschaften mit guter Energiebilanz, Neubauprojekte in Minergie-Standard oder geichwertige Alternative

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